Katastrophenhilfszug Gänserndorf unterstützt die örtlichen Einsatzkärfte in St.Aegyd (x)
Datum: 13.02.2006 16:04:49
Thema: Katastrophenhilfsdienst


Foto: FF Gänserndorf

Gänserndorf / Alarm für die 04 KHD Bereitschaft der Feuerwehren des Bezirks.

Am Sonntag, den 12. Februar, um 10:30 Uhr, wurde die 04. KHD Bereitschaft (Katastrophenhilfszug) der Feuerwehr auf dem Dienstweg über den Landesfeuerwehrkommandanten, Landesbranddirektor Wilfried Weissgärber, vorverständigt und in Alarmbereitschaft versetzt.

Der Einsatzauftrag lautet: „Schneeräumung von den Dächern in St. Aegyd am Neuwalde im Bezirk Lilienfeld“.

In St. Aegyd wurde am Donnerstag, den 09. Februar, die Katastrophe ausgerufen. Einsatzleiter der örtlichen Feuerwehr HBI Peter Fuchs, „Bereits seit über zwei Wochen sind wir mit der Schneeräumung beschäftigt. Seit Donnerstag hat sich die Lage zugespitzt.“

Am Montag machte sich die 04 KHD Bereitschaft (Katstrophenhilfsdienst) unter der Leitung von HBI Eduard Kammerer mit 144 Mann und 27 Fahrzeugen ins Katastrophengebiet auf.

Bei Ankunft in St. Aegyd findet sich eine Ortschaft unter einer Schneedecke von 2,30 Metern und einige eingestürzte Objekte. Rasch muss erkannt werden, dass ein Kampf gegen diese Schneemassen nur punktuell geführt werden kann. Die Bereitschaft wird am Sammelpunkt, BP Tankstelle am Ortsanfang von Bereitsschaftskommandant HBI Kammerer und seinem Team begrüßt und die Einsatzbefehle erteilt. Die örtliche Einsatzleitung hat Objekte des öffentlichen Interesses von einem Statiker überprüfen lassen und die gefährdeten Dächer der Katastrophenbereitschaft Gänserndorf mit den Drehleitern der Feuerwehren Zistersdorf, Strasshof, Gr. Enzersdorf bzw. Hubrettungsgeräten Deutsch-Wagram, Hohenau und Angern geräumt.

Die restlichen Einsatzkräfte wurden vom Bereitschaftskommandant HBI Kammerer zur Räumung von Dächern von Einfamilienhäusern eingesetzt. Die Volksschule der Ortschaft wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Eine spezielle Aufgabe unter Zugskommando von HBI Schuller wurde den Feuerwehren Spannberg, Hohenruppersdorf, Prottes mit der Bebäudesicherung eines Bauernhofes zu Teil. Bei all diesen Einsätzen wurde besonderes Augenmerk auf die Eigensicherung der Mannschaften gelegt. Die Einsatzkärfte waren durch Traggurte und Halteseile, an Fahrzeugen bzw. Rauchfängen befestigt und gegen Absturz gesichert.
Für den Notfall eines Lawienenabganges mit Personenverschüttung wurden die Feuerwehren von zwei Hundeführern der ÖHU, Herrn Regionalleiter Manfred Unzeitig und Frau Christine Unzeitig mit den beiden Hunden Lady und Gina begleitet. Die Mannschaften stehen vorraussichtlich noch bis heute Abend im Einsatz und werden morgen von der Katastrophenbereitschaft aus Baden abgelöst.

Quelle: FF Gänserndorf





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