Großbrand Breitenbach am Inn (xxx)
Datum: 14.03.2019 16:28:16
Thema: Brandeinsätze


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Großbrand in Breitenbach am Inn im Haus Thaler
In der Nacht auf den 08.03.2019 heulten in Breitenbach um 00:44 Uhr die Sirenen. Im Alarmierungstext stand ein Brand im 1. Stock eines Mehrfamilienhauses. Bei der Anfahrt zum Brandobjekt stellte sich jedoch heraus, dass bereits der hintere Dachstuhl in Vollbrand stand. Nach Evakuierung der Bewohner wurde sofort mit einem Zangen- und Innenangriff mittels schweren Atemschutzes begonnen. Nach Befragungen der Anwohner stellte sich heraus, dass eine Person noch im Haus sein musste. Ein Atemschutztrupp der FF Breitenbach konnte den Vermissten bei der Durchsuchung der einzelnen Wohnungen auffinden und in Sicherheit bringen. Er blieb unverletzt. Der Brand wütete unterdessen im Zwischenraum der Decke des gesamten Dachstuhls. Ein weiterer schwieriger Umstand war das bestehende Blechdach. Die Brandbekämpfung vom Hubsteiger Wörgl aus konnte wegen der Deckung nicht effizient durchgeführt werden. Auch der Innenangriff mit mittlerweile 5 Atemschutztrupps musste wegen Einsturzgefahr der Holzdecken abgebrochen werden. So blieb dem Einsatzleiter Peter Huber nichts mehr übrig, als mit einem Kranlastwagen der Firma ATS das Blechdach langsam zu entfernen, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Um 09:00 Uhr Vormittag konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Die Bewohner wurden von der Vizebürgermeisterin Martina Lichtmannegger in die eingerichtete Notschlafstelle im Mehrzweckgebäude gebracht, wo sie vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes versorgt wurden.
Im Einsatz standen 100 Mann der Feuerwehren Breitenbach, Wörgl, Kundl, BTF Kundl und Angerberg, das Rote Kreuz und eine Polizeistreife. Ein großes Lob an die Einsatzmannschaften kam vom Chef der Landestelle für Brandverhütung Rene Staudacher, der die Brandermittlungen am Folgetag durchführte. "Bei einem so großen Brand würden im Normalfall auch die Nachbarhäuser stark in Mitleidenschaft gezogen. Durch den umsichtigen Einsatz der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden", so Staudacher.
Als Brandursache wurde ein Defekt einer Elektrosteckleiste ermittelt.
Ich möchte mich bei allen beteiligten Einsatzkräften für deren unermüdlichen Einsatz bedanken. Ein großes Lob gebührt auch der Vizebürgermeisterin Martina Lichtmanneger für ihren umsichtigen Einsatz für die Bewohner des Hauses.
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Quelle und Bilder: Roland Egger






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