NÖ: Zwischen Bescherung und Christmette - eine Einsatzbilanz am Heiligabend (xxx)
Der angesagte Schneefall sorgte – wie bei so vielen Feuerwehren in Niederösterreich – auch in der Semmering-Rax-Region zu zahlreichen Einsätzen.
Die Feuerwehr Gloggnitz-Stadt wurde am 24. Dezember 2025 zwischen 13:26 und 23:35 Uhr sechsmal alarmiert.
24.12.2025, 13:36 Uhr
T2 Verkehrsunfall – unklare Lage, Fahrzeug rutscht und könnte weiter abrutschen.
Der erste Einsatz betraf einen PKW, welcher auf der L134 in einer Kurve etwas von der Fahrbahn abkam.
Die Feuerwehren Gloggnitz-Weissenbach als örtlich zuständige Feuerwehr sowie die Feuerwehr Raach übernahmen die Fahrzeugbergung.
Der Lenker konnte danach seine Fahrt fortsetzen.
Feuerwehr Gloggnitz: drei Einsatzfahrzeuge, 16 Einsatzkräfte.
24.12.2025, 14:12 und 14:26 Uhr
Auf der Semmering-Schnellstraße S6, Fahrtrichtung Wiener Neustadt, kam es innerhalb weniger Minuten zu zwei Verkehrsunfällen.
Bei km 13,5 touchierte ein Fahrzeug ein Verkehrsschild und kam quer am zweiten Fahrstreifen zum Stillstand. Der Lenker, der alleine im PKW war, blieb dabei unverletzt. Nach Freigabe der Unfallstelle durch die Exekutive konnte die Fahrt selbstständig bis zur Raststation Natschbach fortgesetzt werden.
Auf km 12 zeigte sich ein fast identes Bild.
Ein PKW mit rumänischem Kennzeichen schleuderte und prallte sowohl gegen die Mittel- als auch gegen die Randleitschiene. Die Beschädigungen im Frontbereich machten eine Weiterfahrt unmöglich.
Durch die Feuerwehr Gloggnitz wurde das Unfallfahrzeug ortsverändert und auf der Raststation Natschbach gesichert abgestellt.
24.12.2025, 14:44 und 23:35 Uhr
Aufgrund der Schneelast brachen zwei Äste von Bäumen ab.
Auch hier lagen die beiden Einsatzstellen nur unweit voneinander entfernt. Im Ortsteil Siedlau war die Intervention der Feuerwehr Gloggnitz notwendig.
24.12.2025, 21:55 Uhr
Brandgeschehen mit glücklichem Ausgang.
In einem Gloggnitzer Wohnhaus brannte eine Kerze auf einer Kommode. Der eingeschlafene Mieter wurde durch einen Heimrauchmelder geweckt und konnte den Brand selbstständig löschen.
Da Brandgeruch in der Wohnung wahrnehmbar war, wurde die Feuerwehr ersucht, das Objekt zu belüften. Hier kam ein Hochleistungslüfter des Hilfeleistungsfahrzeuges zum Einsatz.
Ohne den installierten „Lebensretter“ (Rauchmelder) hätte dieses Ereignis womöglich schwerwiegende Folgen gehabt. Rauchmelder retten – wie in diesem Fall – Leben und werden von der Feuerwehr empfohlen.
Am Heiligen Abend wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Gloggnitz insgesamt zu sechs Einsätzen alarmiert.
82 Mitglieder mit 14 Fahrzeugen standen dabei im Einsatz.
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