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 NÖ: Zwei Tote bei Flugzeugkollision nahe Krems-Gneixendorf (xxxx)

Einsätze Allgemein
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Im Nahbereich des Flugplatzes Krems-Gneixendorf sind am Montagvormittag zwei Ultraleichtflugzeuge kollidiert und abgestürzt. Für beide Piloten kam jede Hilfe zu spät. Etwa 160 Feuerwehrleute, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Polizisten waren im Einsatz. Auch Drohnen und der Entschärfungsdienst wurden angefordert.



Die Kollision ereignete sich nach Angaben der Polizei in einer Höhe von etwa 350 Metern. Eines der beiden Leichtflugzeuge hatte einen Schleppvorgang mit einem Segelflugzeug durchgeführt und dürfte nach dem Ausklinken des Segelflugzeuges eine Kurve geflogen sein. Das andere Leichtflugzeug war kurz zuvor am Flugplatz in Gneixendorf gestartet. Das Segelflugzeug war in den Unfall nicht involviert und konnte sicher landen.

Die Feuerwehr wurde kurz nach 9.15 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort etwa 1,5 Kilometer nordöstlich des Flugplatzes Krems-Gneixendorf standen beide Wracks in Flammen. Flugzeugteile lagen über mehrere hundert Meter verstreut in mehreren Weingärten.

Da nicht klar war, ob das mit Pyrotechnik versehene ballistische Selbstrettungssystem der Flugzeuge ausgelöst hatte, mussten sich die Einsatzkräfte zurückziehen und das Eintreffen des Entschärfungsdienstes abwarten. Die Löschmaßnahmen wurden mit Wasserwerfern fortgesetzt. Zur Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr eingerichtet.

Der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz dauerte am frühen Montagnachmittag an. Acht Feuerwehren aus Hadersdorf, Gobelsburg, Krems, Langenlois, Lengenfeld, Rohrendorf, Schiltern und Schönberg waren mit 115 freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie 32 Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei mit 30 Beamtinnen und Beamten und einer mobilen Einsatzzentrale. Das Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen und dem Bezirkseinsatzleiter. Seitens der ÖAMTC-Flugrettung war der „Christophorus 2“ an Ort und Stelle.

Die Unfallursache wird vom Landeskriminalamt Niederösterreich - Ermittlungsbereich Leib/Leben gemeinsam mit der Tatortgruppe - sowie der Flugunfallkommission erhoben.
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Quelle und Bilder: Rohrhofer Gernot


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