Unfälle & Ölteppich war garkeiner
Datum: 14.04.2005 06:27:06
Thema: Einsätze Allgemein


  • Arbeitsunfall in Wald am Arlberg
  • angeblicher Ölteppich im Bodensee
  • Vermeintlich Abgängiger in Sulz
  • Tödlicher Freizeitunfall in Feldkirch


  • Arbeitsunfall in Wald am Arlberg
    Am 13.4.2005 um 08.00 Uhr wollte ein 43-jähriger, in Dalaas wohnhafter Mann auf der Straßenbaustelle an der S16, Km 45,08 mit einer Bohrmaschine etwa 25 cm tiefe Löcher in Betonmauer der Brücke der Baustelle bohren, um anschließend sogenannte Steckeisen anzubringen. Als er ein Stück tief gebohrt hatte, wollte er die Tiefe des Bohrloches überprüfen. Dabei zog er den Bohrer aus dem Bohrloch und beabsichtigte, anhand des auf dem Bohrer sichtbaren Betonstaubes die Tiefe des Bohrloches abzumessen. Er griff mit der linken Hand an den Bohrer. Gleichzeitig hielt er mit der rechten Hand die Bohrmaschine. Dabei dürfte er versehentlich den Ein-/Ausschaltknopf betätigt haben, wodurch die Bohrmaschine eingeschaltet wurde und der Bohrer die Kreisbewegung aufnahm. Der Arbeiter trug Arbeitshandschuhe mit Lederbesatz. Durch die Kreisbewegung des Bohrers wickelte sich der Handschuh um den Bohrer. Dabei wurde das Endglied des Ringfingers der linken Hand abgerissen. Der Verletzte wurde im Landeskrankenhaus Bludenz ambulant behandelt. Fremdverschulden liegt nicht vor.

  • angeblicher Ölteppich im Bodensee
    Am 13.04.2005 um 16.45 Uhr wurde der Gendarmerieposten Hard Außenstelle Seedienst telefonisch verständigt, dass im Bodensee beim Seezeichen 87 ein ca 2 x 3 Meter großer Ölteppich sei. Sofort wurde telefonisch die Leitstelle verständigt, welche über Pager das Feuerwehrboot Föhn alarmierte. Als die Beamten der Seegendarmerie Hard bei der Rheinmündung eintrafen, konnten sie etwa 50 Meter nördlich des Seezeichens 87 eine etwa 2 Meter breite und ca 30 Meter lange ölfilmähnliche Substanz an der Wasseroberfläche feststellen. Ersten Untersuchungen zufolge handelte es sich um kein Öl. Dies konnte auch von der Besatzung des kurze Zeit später eintreffenden Feuerwehrbootes Föhn beurteilt werden. Ursache für diese an der Wasseroberfläche schwimmende staubartige Verunreinigung (Algenbildung) dürften Baggerarbeiten im Bereich der Rheinmündung gewesen sein.

  • Vermeintlich Abgängiger in Sulz
    Am 12.04.2005, abends hielt sich ein in Polen wohnhafter 38-jähriger Mann mit 2 weiteren Personen beim Rastplatz Sulz an der A14 auf, um in einem PKW zu übernachten. Nach einer verbalen Auseinandersetzung mit seinen Begleitern verließ der 38-jährige den Rastplatz zu Fuß in Richtung Frutzauen. Nachdem er bis 09.00 Uhr des 13.04.2005 nicht wieder zum Rastplatz zurück kehrte, erstatteten seine Begleiter die Abgängigkeitsanzeige beim Gendarmerieposten Götzis. Aufgrund der Abgängigkeitsanzeige wurde der Einsatz eines Suchtrupps vorbereitet sowie eine Radiodurchsage des ORF veranlasst. Noch bevor die Suchaktion gestartet wurde, meldete sich die Notschlafstelle der Caritas Feldkirch beim Gendarmerieposten Rankweil und teilte mit, dass sich die per Radiodurchsage gesuchte Person in der Notschlafstelle aufhalte. Genannter wird dort von seinen Begleitern abgeholt.

  • Tödlicher Freizeitunfall in Feldkirch
    Am 12.04.2005 kehrte ein 59-jähriger, in Feldkirch wohnhaft gewesener Mann von einer knapp zweistündigen Joggingtour nicht zurück. Als er gegen 18.30 Uhr noch nicht zu Hause war, suchten vorerst Familienmitglieder nach ihm. Um 20.55 Uhr erstattete seine Ehefrau bei der Gendarmerie Vermisstenanzeige. Bei einer gemeinsamen Suchaktion von Bergrettung, Feuerwehr und Gendarmerie wurde Vermisste um 00.15 Uhr auf einem Forstweg auf dem Schellenberg tot aufgefunden. Der herbeigerufene Notarzt (Dr Mayr) konnte nur noch den Tod feststellen.





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