Bezirk Baden und Bezirk St. Pölten: Schwere Verkehrsunfälle in den Morgenstunden
Datum: 11.02.2010 10:47:48
Thema: Einsätze Allgemein


Zu zwei schweren Verkehrsunfällen kam es am Donnerstagmorgen innerhalb von nur vier Stunden auf den Straßen Niederösterreichs. Im Bezirk Baden und im Bezirk St. Pölten wurden dabei drei Personen zum Teil schwer verletzt. Bei neun weiteren Unfällen auf der Straße wurden vier Personen leicht verletzt, fünfmal stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich nur um einen Blechschaden handelt.

Der erste schwere Unfall ereignete sich bereits gegen halb fünf Uhr morgens. Wie die Sicherheitsdirektion mitteilt, kam laut Aussagen eines 42-jährigen PKW Lenker aus dem Bezirk Baden im Ortsgebiet von Fahrafeld ein 24-Jähriger mit seinem Auto plötzlich auf die Gegenfahrbahn und es kam zum Zusammenstoß. Der 24-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Der 42-jährige erlitt leichte Verletzungen. 144 NOTRUF NÖ alarmierte zwei Rotkreuz-Teams aus Weissenbach/Triesting und Berndorf/St.Veit sowie den Notarztwagen des Roten Kreuzes Baden. Der 24-Jährige war nicht ansprechbar und musste von Freiwilligen Feuerwehren Fahrafeld und Pottenstein aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Nach intensiver Versorgung am Unfallort durch die Sanitäter und den Notarzt wurde er ins Landesklinkum Wr. Neustadt transportiert, der 42-jährige wurde in das Landesklinikum Thermenregion Baden eingeliefert.

Gegen sechs Uhr morgens, kam im Bezirk St. Pölten ein 27-jähriger - wie die Ermittlungen der Exekutive ergaben - mit einen LKW auf der B1 von Pottenbrunn kommend in Richtung Perschling vermutlich aufgrund der widrigen Fahrbahnverhältnissen ins Schleudern, rutschte mehrere Meter entlang einer Leitschiene und prallte auf der gegenüberliegenden Seite gegen ein Gemeindeobjekt. In weiterer Folge dürfte sich das Fahrzeug gedreht haben und prallte gegen ein weiteres Wohnhaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite, wo es auch zum Stillstand kam. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Lenker in der Fahrerkabine eingeklemmt und erlitt dabei schwere Kopfverletzungen. 144 NOTRUF NÖ alarmierte ein Rotkreuz-Team aus Herzogenburg sowie den Notarztwagen des Samariterbunds St. Pölten. Der LKW Fahrer musste von den Freiwilligen Feuerwehren Perschling und Kapelln mittels Bergeschere gerettet werden. Das Notarztteam übernahm die weitere Versorgung und brachte ihn ins Landesklinikum St. Pölten.

Qiuelle: 144 NOTRUF NÖ





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