Moderne Trainingsmethoden aus Sport & Management halten in der Feuerwehr Einzug! (x)
Datum: 14.06.2010 05:55:17
Thema: News aus der Feuerwehr


wax.at News
Eine Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Althofen hatte kürzlich Gelegenheit an einem Mental- und Outdoortraining, Erfahrungslernen also, wie es sonst vor allem für Leistungssportler und Spitzenmanager angeboten wird, aktiv teil zu nehmen.
Gemeinsam mit Mentaltrainer Franz Milkovits von „mental energy“ wurde ein 2-tägiges Training eigens für und mit den Feuerwehrleuten gestaltet, das auf die besonderen Bedürfnisse von Freiwilligenorganisationen Rücksicht nehmen sollte.

Ähnlich wie im Beruf auch, ist es mittlerweile auch bei den Freiwilligen Feuerwehren wichtig, professionell an die gestellten Herausforderungen heranzugehen, sich dabei gleichzeitig auf die Kameraden, sein Team also, verlassen zu können, entsprechendes Know-How mit Vertrauen und Professionalität zu verbinden. Nur so ist es möglich Höchstleistungen zum Wohle unserer Mitmenschen im Einsatzfalle zu erbringen.


Ganz in diesem Sinne wurde deshalb beim Mentaltraining der Schwerpunkt vorerst auf die Ausbildung mentaler Stärke zum Zwecke der Stärkung der Selbstkompetenz, sowie der Steigerung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit gelegt, um so besser auf schwierige Situationen im Einsatz reagieren zu können. Das geistige Potential jedes einzelnen Teilnehmers sollte entsprechend entwickelt und nutzbar gemacht werden.

In weiterer Folge wurde der Schwerpunkt auf das Erkennen und Verstehen von Persönlichkeitsunterschieden gelegt, nicht zuletzt als Vorbereitung für die Team- und Gruppenübungen, die für den zweiten Tag im Rahmen des Outdoor-Trainings geplant waren. Persönlichkeitsmerkmale mittels DISG-Test brachten teils erstaunliche Ergebnisse und waren noch Anlass für lange Diskussionen. Vertrauen, Kooperation und Problemlösungen im Team zu erfahren, gruppendynamische Wirkungen in sich aufzunehmen und für die gestellten Aufgaben zu nutzen, das waren die Ziele des Outdoor-Tages. Wie bei der Freiwilligen Feuerwehr nicht anders zu erwarten, wurden alle Übungen mit vollem Elan und entsprechendem Enthusiasmus recht kreativ erledigt: Egal ob es darum ging eine Rettungskette zu bilden, Verletzte über Säurebecken zu hiefen oder auf einem Balken zu balancieren, es war eine großartige Teamerfahrung. Natürlich wurde auch versucht, latent vorhandene Konfliktthemen aus der Feuerwehr ganz offen zu diskutieren, was im Lichte der positiven Erfahrungen in der natürlichen Umgebung ganz ohne überschießende Emotionen möglich wurde. Toll auch der Versuch Jung und Alt in diese Diskussion mit einzubinden.

Der krönende Abschluss des langen Outdoor-Geschehens jedoch, neben der gemeinsamen Kraftjause, die von der Fam. Krapinger vlg. Oberfercher hervorragend vorbereitet und serviert wurde, war jedoch die Suche nach einer sicheren Verbindung zwischen den Bäumen, damit alle Feuerwehrmänner und eine -frau letztlich das gute Gefühl des gemeinsamen Erfolges mit nach Hause nehmen konnten.

Zwei Tage, die einfach Spannung, gute Laune und das gute Gefühl, gemeinsam um ein Vielfaches stärker zu sein, wieder ins Bewusstsein brachten.

Quelle: HV Mag. Wolfgang Leitner - Presse- u. Öffentlichkeitsdienst d. FF Althofen





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