James Cottriall zu Besuch auf Kinderburg Rappottenstein (xx)
Datum: 23.02.2019 21:26:29
Thema: News von den Rettungsorganisationen


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Einen ungewöhnlichen Besucher konnte Kinderburg-Leiterin Laura Sigl im Februar, auf Burg Rappottenstein begrüßen: der Musiker und Song-Writer James Cottriall besuchte im Rahmen seines Österreich-Aufenthalts die Kinderburg Rappottenstein. Grund des Besuchs: er schreibt für seine neue CD einen eigenen Song für die Kinderburg des Roten Kreuzes.

„Als wir davon erfahren haben, dass er uns ein eigenes Lied widmen will, war es uns natürlich ein ganz besonderes Anliegen, dass wir ihm die Kinderburg Rappottenstein auch einmal zeigen können“, sagt Laura Sigl. „Ich war vom ersten Moment an Feuer und Flamme für die Idee“, erzählt James. „Und es geht noch weiter: Ich werde auch zwei Marathons, einen in Los Angeles und einen in Wien, zugunsten der Kinderburg laufen. Ich freu mich darauf dieses großartige Projekt unterstützen zu dürfen. Ein weiteres Projekt gibt es auch noch – aber das wollen wir noch nicht verraten.“ Begrüßt wurde James Cottriall von Landesgeschäftsführer Peter Kaiser und Benedikt Abensperg und Traun, Rotes Kreuz Niederösterreich.

Kinderburg Rappottenstein

Einige Tage zwischen den vielen Krankenhausaufenthalten mit der ganzen Familie einfach einmal zur Erholung wegfahren, um neue Kraft zu tanken, das Erlebte zu verarbeiten – das ist ein Traum vieler Familien, die sich dem Leben mit einem schwer oder chronisch kranken Kind – oder auch einem schwerkranken Elternteil – stellen müssen. Ebenso schwierig ist die Situation für Familien, welche den Tod eines Elternteils oder eines Kindes durch Krankheit oder Unfall verarbeiten müssen. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, einen Ort zu finden, an dem die Welt für einige Zeit in Ordnung kommt, einen Fels in der Brandung – eine Burg auf festem Granit – die mittelalterliche Kinderburg Rappottenstein. Das Rote Kreuz Niederösterreich ermöglicht gemeinsam mit der Familie Abensperg und Traun betroffenen Familien diese besondere Art von Erholung und Trauerarbeit.

Durch die Möglichkeit einige Zeit auf einer mittelalterlichen Burg verbringen zu können, sollen die schwer belasteten Familien Abstand vom Alltag bekommen, Ruhe und Erholung finden und wieder Kraft und Energie für den weiteren Weg schöpfen. Begleitet und betreut werden die Familien von einem interdisziplinären Team. Zusätzlich gibt es Unterstützung durch stundenweise fachliche Begleitungen (Psychologin, Psychotherapeutin).

Ein Aufenthalt auf der Kinderburg finanziert sich überwiegend aus Spenden, die Familien leisten einen Unkostenbeitrag angepasst an ihre finanziellen Möglichkeiten. Finanziert wird die Initiative hauptsächlich durch Sponsoring, Geld und Sachspenden. Unterstützung findet die Kinderburg bei zahlreichen Privatpersonen, Unternehmen und Firmen, Pat/innen und Tierpat/innen sowie Botschafter/innen. Jede/r Besucher/in der mittelalterlichen Burg Rappottenstein unterstützt die Kinderburg Rappottenstein durch den Kauf eines Tickets mit 1 Euro.
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Quelle und Bilder: Sonja Kellner






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