Brand im Heizraum des Bundesgymnasium Rein, untergebracht im ältesten Zeitserzienserkloster Sti
Datum: 30.05.2017 07:39:37
Thema: Brandeinsätze


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Einem Lehrer des BG Rein (8103 Gratwein-Straßengel, Ortsteil Eisbach, Graz-Umgebung) schlugen Rauchschwaden entgegen, als er heute Montag, kurz nach sieben Uhr, das Gebäude betrat. Das Bundesgymnasium ist in den Räumen des Stiftes Rein, dem ältesten Zisterzienserkloster, untergebracht.



Um 07.19 Uhr wurde die FF Eisbach-Rein (Gemeinde Gratwein-Straßengel) alarmiert. Unter Feuerwehrkommandant HBI Hannes Koch rückten vier Einsatzfahrzeuge aus, um festzustellen, dass der dichte Qualm aus dem Heizraum der Schule kam. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die 1000 kW-Hackschnitzelanlage in Brand.

Aufgrund der immer wieder kehrenden Übungen in diesem Objekt konnte rasch ein zielführender Löschangriff eingeleitet werden. Das Hackschnitzellager wurde laut Auskunft von HBI Koch mit Wasser geflutet. Als Wasserbezug für diesen Vorgang diente ein eigens für das Objekt angelegter Löschwasserteich und zusätzlich ein Überflurhydrant im näheren Bereich. Insgesamt viermal mussten die Atemschutztrupps in der Folge in den Bunker absteigen, um den Brand endgültig zu bekämpfen, trotzdem reichten die Kräfte der eigenen Feuerwehr aus, um die Lage zu beherrschen.

Durch die eingangs erwähnten Rauchentwicklung konnte im betroffenen Bereich der Schulbetrieb nicht abgehalten werden. Zahlreiche Schulklassen wurden in anderen Räumen des Gebäudes untergebracht. Mit zwei Drucklüftern wurde das Gebäude rauchfrei gemacht, was einige Zeit in Anspruch nahm. „Brand aus!“ konnte um 08.19 Uhr gegeben werden.

HBI Koch war nach dem Löscheinsatz der Meinung: „Wäre der Brand eine halbe Stunde später entdeckt worden, hätten die Flammen den Dachstuhl erreicht“, und zeigte sich den Umständen entsprechend erfreut, „dass das Feuer nicht am Sonntag ausgebrochen ist, sondern am Montag, denn sonst wäre es womöglich nicht rechtzeitig entdeckt worden.“

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen durch den kriminaltechnischen Dienst.

Einsatzende um 10.30 Uhr.

Eingesetzte Kräfte:
FF Eisbach-Rein mit TLFA 3000, TLFA 2000, KLF Pinzgauer, LKW mit 21 Mann
ÖRK Gratkorn: RTW mit 3 Mann
Polizeiinspektion Gratwein mit einer Sektorstreife
Kriminaltechniker der Brandursachenermittlung
Fotos: HBI Hannes Koch, FF Eisbach-Rein

Bericht: HBM Roman Hußnigg-Peukert
Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Bereichsfeuerwehrverband Graz-Umgebung, Abschnitt 6
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Quelle: Roman Hußnigg-Peukert - ÖA-Beauftragter Bereichsfeuerwehrverband Graz-Umgebung, Abschnitt 6
Bilder: FF Eisbach-Rein






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