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 : Kellerbrand in Mehrparteienhaus fordert zwei Feuerwehren (xxxx)

Brandeinsätze
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Die Bewohner eines Mehrparteienwohnhauses in der Erlaufstraße, wurden in den Nachtstunden des 7. September 2017, durch einen lauten Knall, unsanft aus dem Schlaf gerissen. Beim Öffnen der Wohnungstüre, um Nachschau zu halten, war der Schock groß, als das Stiegenhaus bereits mit Brandrauch gefüllt war. Sofort wurde per Notruf 122 die Freiwillige Feuerwehr Maria Enzersdorf verständigt. Um 01:32 Uhr erfolgte über die Bezirksalarmzentrale die Alarmierung zum Kellerbrand. Binnen kürzester Zeit konnte das erste Tanklöschfahrzeug zum Einsatzort in den Ortssteil Südstadt ausrücken.

Während der Anfahrt zum Einsatzort, rüstete sich bereits ein Atemschutztrupp mit sämtlichen Ausrüstungsgegenständen aus, um sofort mit der Brandbekämpfung beginnen zu können. Vor Ort wurde dem Einsatzleiter, BR Wolfgang Deringer, mitgeteilt, dass sich bereits alle Anrainer der betroffenen Stiege selbst ins Freie retten konnten, jedoch eine Katze sich noch in einer Wohnung im Erdgeschoss befindet. Nachdem eine Löschleitung mittels fünf B-Druckschläuchen (100m) gelegt wurde, konnte der Atemschutztrupp mit dem Innenangriff im Untergeschoss beginnen. Um das Stiegenhaus vor weiterem Rauch zu schützen, wurde zusätzlich ein Rauchvorhang vor dem Kellerzugang in Stellung gebracht. Obwohl die Kellertüre nicht versperrt war, konnte diese durch den Atemschutztrupp nicht geöffnet werden, wobei explosionsartige Knallgeräusche wahrgenommen werden konnten. Bei der weiteren Lageerkundung wurde festgestellt, dass auf der Rückseite des Wohnhauses die Brandintensität bereits so enorm ist, dass die Fenster geborsten sind und Flammen aus dem Keller schlagen. Weiters hat sich der Brandrauch in die beiden benachbarten Wohnhausstiegen ausgebreitet, wodurch eine Evakuierung veranlasst werden musste. Um sicherzustellen, dass genügend Personal bzw. Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen, wurde um 01:47 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge nachalarmiert. Gleichzeitig wurde mittels einer Motorkettensäge eine Öffnung in die Kellertüre geschnitten, um an den direkten Brandherd zu gelangen. Mehrere Kellerabteile standen zu diesem Zeitpunkt in Vollbrand. Durch die enorme Hitze verformten sich die Kabeltassen und behinderten somit die Arbeiten der Einsatzkräfte. Die inzwischen eingetroffene Feuerwehr Brunn am Gebirge führte erfolgreich die Tierrettung im Erdgeschoss durch und konnte die Katze an die glückliche Besitzerin übergeben. Weiters wurde in jedem Stiegenhaus ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Dadurch konnte für eine bessere Sicht für die Einsatzkräfte gesorgt, aber auch eine weitere Verrauchung der Stiegenhäuser verhindert werden. Die gesetzten Löschmaßnahmen zeigten Wirkung und nach rund einer Stunde konnte der Brand abgelöscht werden. Bei einer Nachkontrolle mittels Wärmebildkamera wurde im Deckenbereich eine Wärmebildung von über 150 Grad festgestellt. Aus diesem Grund wurde die Deckenvertäfelung geöffnet und demontiert. Die glosenden Glutnester wurden mit einem C-Rohr abgelöscht. Eine spätere Kontrolle der betroffenen Bereiche verlief zum Glück negativ. Da die Brandursachenermittlung der Polizei erst am Vormittag anlaufen konnte, durften die Anrainer nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Um das nötigste Hab und Gut aus den Räumlichkeiten zu holen, wurden die Personen durch ein Feuerwehrmitglied samt Mehrgasmessgerät begleitet. Zusätzlich wurde das Sicherheitsreferat der Marktgemeinde Maria Enzersdorf hinzugezogen. Erst nach über sechs Stunden konnten die Einsatzkräfte ins Feuerwehrhaus einrücken, um mit den umfassenden Reinigungs- und Instandsetzungsmaßnahmen fortfahren zu können. Eine Brandwache verblieb allerding weiterhin vor Ort.
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Quelle und Bilder: Presseteam FF Maria Enzersdorf


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