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 : Hochwasser in Dürnkrut an der March

Unwetter und KatastrophenSeit drei Wochen kämpft die Freiwillige Feuerwehr Dürnkrut mit zahlreichen freiwilligen Helfern gegen den drohenden Untergang Dürnkruts. Bis Anfang April hat sich die Tätigkeit der unermüdlichen Helfer auf Dammsicherung bzw -kontrolle beschränkt. Es wurden bis zu 3.000 Sandsäcke gemeinsam mit verschiedensten Feuerwehren aus dem Bezirk gefüllt. Anschließend wurden die Säcke auf Fahrzeuge des Unternehmens Kolar verladen.

Überdies haben zahlreiche Privatpersonen nicht nur Ihre Arbeitskraft, sondern auch Ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt da die Sandsäcke weder mit Lastkraftwagen noch mit Baggern direkt auf den Damm gebracht werden konnten.

Trotz aller nur erdenklichen Maßnahmen kam es Montag Früh (3. April 2006) zum unvermeidlichen Dammbruch zwischen Jedenspeigen und Dürnkrut. Sowohl die Ortsansässigen Feuerwehren als auch der das Bezirksfeuerwehrkommando Gänserndorf wurde umgehends informiert und ein Krisenstab wurde binnen weniger Stunden eingerichtet. Seit Dienstag vormittag ist sowohl das Bundesheer als auch die Exekutive und das Österreichische Rote Kreuz verstärkt in Dürnkrut im Einsatz. Jeder eingesetzte Mann, jede eingesetzte Frau versucht mit allen Mittel die Betroffenen so gut wie möglich zu unterstützen. Seit Mitte der Woche wurden täglich die neu angeschafften Balck Hawk Hubschrauber in der Marchregion um Dürnkrut eingesetzt. Mit diesen Fluggeräten konnten die aufgetretenen Dammschäden größtenteils repariert werden. Ohne die Unterstützung aus der Luft wäre die Anzahl der Betroffenen um ein Vielfaches gestiegen.

Seit dem Wochenende (8. April) senkt sich sowohl der Wasserpegel der March als auch der Pegel in den Überfluteten Gebieten. Derzeit werden die ersten Auspumparbeiten von den Feuerwehren des Bezirkes Gänserndorf durchgeführt. Zusätzlich sind am Sonntag den 9. April hunderte freiwillige Privatpersonen in Dürnkrut eingetroffen. Die Gemeinde und die Feuerwehr Dürnkrut’s waren überwältigt von der Hilfsbereitschaft die teilweise aus ganz Österreich und Bayern zur Verfügung gestellt wird. Auch die angrenzenden Gemeinden aus den Nachbarländern Tschechien und Slowakei haben bereits Hilfe angeboten.

Sowohl für die Betroffenen als auch für die Helfer wurden Kontaktstellen eingerichtet.

Hilfe für Betroffene:

Ansuchen um Unterstützung und Hilfe kann auch direkt beim örtlichen Bürgermeister oder Gemeindeamt gestellt werden, bzw. mittels download im Internet.

Gemeinde Dürnkrut
Fr. Elisabeth Schiffer
Schloßpl 1
2263 Dürnkrut
Tel.: +43(2538)80562
Fax: +43(2538)80562-22
Email: gemeinde@duernkrut.gv.at

bauMax: In den Märkten Gänserndorf und Mistelbach wird bis 31. Mai ein Rabatt von 20 Prozent gewährt. Die NÖ Versicherung spendete spontan 5000 Euro.

Des weiteren gibt es Gutscheine für die Unternehmen Kika, Ikea, Leiner, Lutz uvm mit Ermäßigungen bis zu 20 %. Auch die Telekom Austria und GIS (Fernsehgebühr) bieten Nachlässe für Betroffene an.

Die Firma TVG Drystar stellt Trocknungsgeräte gratis bzw. ermäßigt zur Verfügung. Tel. 01 / 69069-20.

Ab Montag 10. April, macht ein Sofortberatungsbus des Landes Station in der Region, beginnend in Angern an der March. Es gibt Auskünfte zu Bautechnik, Schadensabwicklung und Wohnbauförderung. Weiters liegt eine Liste mit Überbrückungswohnungen auf, auch psychologische Betreuung wird geboten. Beim Land NÖ ist außerdem eine Service-Hotline eingerichtet, die unter Tel.: 02742 / 9005-9005 täglich von 7.00 bis 19.00 Uhr besetzt ist.

Das Rote Kreuz hat für alle Hochwasseropfer eine Hotline eingerichtet (Tel. 0800 144 244).

Die Ansuchen werden schnell und unbürokratisch, in Kooperation mit den örtlichen Gemeinden, überprüft. Insbesondere sollen die Soforthilfen betroffenen Familien mit Kindern eine Überbrückungshilfe darstellen.

Sie können helfen!!!!

Privatpersonen die im Katastrophengebiet die Arbeiten unterstützen und/oder Sach- bzw. Geldspenden zur Verfügung stellen wollen wenden sich bitte an:

Arbeiterkammer Gänserndorf:
02282 / 2484-5331 oder 02282 / 2484-5333

Großspender (Firmen) rufen bitte die Hotline des Roten Kreuzes:
0800 / 144 244

Folgende Spendenkonten wurden bereits eingerichtet:

Die Raiffeisen-Landesbank NÖ- Wien ´
"Hochwasserhilfe NÖ"
Konto-Nr.:76.000
BLZ:32.000

Spendenkonto des Roten Kreuz:
Spendenzweck "Hochwasser 2006"

P.S.K., Kontonummer 2.345.000, BLZ 60.000

Spendenkonto der Caritas:
Kennwort "Hochwasser"
P.S.K., Nr. 7.700.004, BLZ: 60.000

Spendenkonto der Diakonie:
Kennwort "Hochwasserhilfe"
PSK - Konto-Nr.: 23.13.300

Spendenkonto der Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen (KÖF):
PSK 2.400.000
BLZ 60.000

Erste Bank
BLZ 20.111
Konto-Nr: 04830830

Spendenkonto NÖ Hilfswerk:
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
Kontonr.: 5.160 601
BLZ: 32.000

"Licht ins Dunkel" hilft betroffenen Familien

Die Aktion "Licht ins Dunkel" unterstützt die vom Hochwasser betroffenen Familien in NÖ mit seinem Soforthilfefonds.


FeuerwehrObjektiv


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