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 : Flugzeugabsturz - Bericht der Tauchgruppe Nord (x)

Einsätze Allgemein
FOTO: TG Nord

Am 13.10. 2007 wurden die Taucher mit folgendem SMS zu einem Einsatz gerufen: "Taucheinsatz Menschenrettung in Donau bei Spitz nach Flugzeugabsturz!! Keine Übung (17.15 13.10. LAWZ)"

Eine Piper PA28 ist Donau aufwärts geflogen und kollidierte mit dem Hochseil der Rollfähre. Das mit 4 Personen besetzte Kleinflugzeug ist sofort untergegangen. 6 Mitglieder der Tauchgruppe Nord und der Sonderdienstkommandant Fritz Brandstetter begaben sich sofort nach Spitz. Die Tauchgruppe West wurde zur Bereitschaft auch alarmiert. An der Einsatzstelle wurde mit allen verfügbaren Arbeitsbooten (A-BOOT) und Feuerwehrrettungsbooten (FRB) der Grund mit Schleppketten abgesucht. Bei diesem Suchverfahren wird eine Kette zwischen 2 Booten gespannt. Die Kette läuft am Grund und sobald sie sich wo verhängt wird ein Taucher reingeschickt. Aufgrund der starken Strömung war dies kein leichtes Unterfangen. Die Suche wurde nach Einbruch der Dunkelheit abgebrochen. Es wurde beschlossen, den Einsatz am Sonntag um 0700 fortzusetzen.

Am Sonntag begannen wieder die Boote mit der Schleppsuche. 10 Taucher der Tauchgruppe Nord unterstützten diese Suche. Unzähligemale wurde etwas gefunden. Leider konnten die Taucher nur feststellen, dass es sich immer um große Steine in der Donau handelte. Aufgrund der starken Fliessgeschwindigkeit der Donau war dies kein leichtes Unterfangen. Mit Muskelkraft wurde versucht gegen die Strömung an den Ketten sich auf den Grund der Donau zu hanteln. Auch ein anderes Suchverfahren wurde angewandt. Schwere Anker wurden von den A-Booten in der Donau gesetzt. Daran war ein 70 Meter Seil, an dem die Taucher flussabwärts in der Strömung versuchten hin und herzupendeln. Dies war nur möglich unter Einsatz eines Abseilachters. Ein halten in der Strömung wäre sonst unmöglich gewesen. Am Vormittag traf von der Schifffahrtsaufsicht ein Schiff mit Flächenecholot ein. Dies hat die Donau auf einer Länge von 3 km abgesucht. Stellen die ungewöhnliche Erhebungen aufwiesen wurden am Nachmittag durch uns Untersucht. Leider war auch diese Tauchgänge erfolglos.

"Unser tiefes Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden der Verunglückten!"

Um ca 1730 wurde die Suche eingestellt.

Eingesetzte Kräfte der Tauchgruppe Nord:
16 Taucher mit unzähligen, kräfteraubenden Tauchgängen bei einer Sichtweite von ca 15 cm
Sonderdienstkommandant Tauchdienst Fritz Brandstetter
1 TD-Fahrzeug
1 TD-Schlauchboot

http://www.tauch-nord.at.tt


FeuerwehrObjektiv


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