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 : Nö/Bezirk Baden: Folgenschwerer Lkw Auffahrunfall auf der A21 (xxxxxxxxx)

Einsätze Allgemein
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Ein folgenschwerer Auffahrunfall zwischen zweier Lkw Sattelkraftfahrzeugzüge auf der A21 der Wiener Außenringautobahn im Bezirk Baden, forderte einen 7stündigen Feuerwehreinsatz.

Bereits kurz vor 04:00 Uhr früh, des 20. August 2011, hatte ein beladener Sattelkraftfahrzeugzug aus Bulgarien, auf der 3spurigen Steigung, kurz vor der Ausfahrt Hochstraß bei Straßenkilometer 4,3 in Fahrtrichtung zur A1 eine Panne. Der Lenker schaffte es nicht mehr das Schwerfahrzeug auf dem Pannenstreifen abzustellen. Nur wenig später krachte ein, mit einer 18 Tonnen beladener Bandstahlblechrolle, nachkommender Lkw Sattelkraftfahrzeugzug aus Serbien in das Heck des Pannen Lkw, welcher noch in die erste Fahrspur ragte. Der Fahrzeuglenker versuchte noch im letzten Moment nach links auszuweichen, konnte aber den Aufprall nicht mehr verhindern. Daraufhin bohrte sich die Lkw Fahrzeugkabine mit voller Wucht in die Rückseite des bulgarischen Lkw-Sattelauflegers. Durch die Wucht des Aufpralles riss, die komplette Ladungssicherung (,, nur normale Schwerlast-Spanngurte mit einigen Antirutschmatten") der auf der Ladefläche in einer Vertiefung gelagerten 18to Stahlblechrolle ab. Durch die entstandenen Fliehkräfte rutschte die Stahlblechrolle in Richtung Führerhaus, bohrte sich auf Höhe der Sattelauflegerplatte in den Holzladeboden, richtete sich dabei auf und wurde mit voller Wucht gegen die Stirnwand des Auflegers, bzw. der durch den Aufprall eindringenden Lkw Fahrerkabine, auch gegen dessen Rückwand geschleudert. Wie durch ein Wunder erlitt der Lkw Lenker nur eine Kopfplatzwunde und konnte von alleine dass total verformte Führerhaus verlassen. Durch die starke Verformung des auffahrenden Lkw riss auch der Dieselkraftfahrzeugtank auf und Treibstoff ergoss sich auf die Fahrbahn.
Um 04:09 Uhr wurde die laut Autobahnalarmplan zuständige Freiwillige Feuerwehr Alland vom diensthabenden Leitstellendisponenten der Bezirksalarmzentrale (BAZ) Baden zu einer Lkw Bergung auf die A21 alarmiert.

Nachdem die ersten Kräfte der FF Alland am Einsatzort eintrafen, wurde sofort nach einer Lageerkundung begonnen, die weitere Ausbreitung des auslaufenden Dieselkraftstoffes durch Aufbringen von Bindemittel zu verhindern. Da noch mit einer größeren Menge an Treibstoff im Fahrzeugtank zu rechnen war, lies der Feuerwehreinsatzleiter Kdt. OBI Herbert Dögl FF Alland über Florian (BAZ) Baden den örtlich zuständigen Schadstoffzug der FF Hirtenberg nachalarmieren. Eine weitere Erkundung ergab auch, dass bevor der auffahrende Lkw Sattelkraftfahrzeugzug von einem ebenfalls alarmierten privaten Bergeunternehmen abgeschleppt werden konnte, die nicht mehr gesicherte 18to Stahlblechrolle zuerst vom Aufleger geborgen werden musste. Dazu lies der Feuerwehreinsatzleiter ebenfalls über die BAZ Baden das 50to Stützpunktkranfahrzeug der FF Mödling nachalarmieren. Seitens der Autobahnpolizei und der ASFiNAG wurden der Pannenstreifen und zwei Fahrstreifen im Unfallbereich gesperrt. Ein zweites Bergeunternehmen für den Abtransport der beiden Unfallwracks und ein Transportunternehmen aus Alland zum Abtransport der 18to Stahlblechrolle trafen in Folge ebenfalls am Einsatzort ein.

Die eintreffenden Feuerwehrkräfte des Schadstoffzuges, begannen sofort nach einer kurzen Lageeinweisung durch den Feuerwehreinsatzleiter weiteres Bindemittel auf die Fahrbahn aufzubringen und zu erkunden, wie der restliche Dieselkraftstoff aus dem beschädigten Tank abgepumpt werden konnte.

Die Bergung der auf der Ladefläche an der Auflegerstirnwand und Lkw Fahrerkabinenrückwand stehenden 18to Stahlblechrolle gestaltete sich sehr schwierig, da diese von dort nicht einfach weggehoben werden konnte. Aufgrund fehlender Lastanhängepunkte musste die Stahlrolle wieder in eine Liegeposition gebracht werden. Dazu wurde das Rüstlöschfahrzeug mit der 5to Einbauseilwinde hinter dem Aufleger in sicherer Entfernung in Stellung gebracht. Seitens der Kranmannschaft der FF Mödling wurde die Stahlblechrolle und die Ladefläche für diese ersten Bergeschritt vorbereitet. Auch auf ein mögliches seitliches weggrollen bei dieser Kippaktion musste bedacht werden. Dafür wurden weitere Sicherungen am Aufleger vorgenommen. Nun konnte die Stahlblechrolle mit der Seilwinde kontrolliert wieder auf die Ladefläche umgelegt werden. Als weitere Sicherheitsmaßnahme wurde dazu auch eine kurze Totalsperre der Autobahn veranlasst. Im Anschluss konnte dann die liegende 18to schwere Stahlblechrolle mit dem 50to Kran der FF Mödling vom Aufleger des Unfallwracks auf den bereitgestellten Tieflader der Transportfirma aus Alland verladen werden.

In der Zwischenzeit wurde bereits der andere defekte Lkw und ebenfalls schwer beschädigte Sattelaufleger von den zwei anwesenden privaten Berge u. Abschleppunternehmen zum Abtransport vorbereitet. Für die Reinigung der Fahrbahn wurde seitens der ASFiNAG ein Hochdruckreinigungsfahrzeug eines Spezialunternehmens aus Teesdorf angefordert. Die Aufräumungsarbeiten dauerten bis in die Samstag Mittagsstunden und die im Einsatz stehende Freiwillige Feuerwehr Alland konnte nach erst nach 7 Stunden wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.


Im Einsatz standen:

FF Alland (KRFS, RLFA u. Kdo)

FF Hirtenberg (Schadstoffzug mit SSTF, ULF, WLF und Kdo)

FF Mödling (50to Stützpunktkranfahrzeug u. WLF-Kranbegleitfzg.)
Autobahnpolizeiinspektion Alland
ASFiNAG
2 Berge-u.Abschleppunternehmen
1 Transportunternehmen
1 Spezialunternehmen
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Quelle und Bilder: BFKDO Baden, Stefan Schneider


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