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 : Hochwassersituation Bosnien (xxxxxxx)

Unwetter und Katastrophen
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Wer die Hochwasser der Donau kennt und die daraus resultierenden Folgen schon mal bearbeitet hat, kann auf eine große Einsatzerfahrung zurück greifen. Nun stellen Sie sich vor, der Fluß geht zurück, aber das Wasser außerhalb des Flussbettes bleibt bestehen. So ist zur Zeit die Situation in der Stadt Orasje, Bosnien.

Durch Dammbruch, aufeinandertreffen von Hochwasserwellen und massiven Ausuferungen drang das Wasser in Bereiche vor, wo es vorher nie war. Das Problem dabei, von diesen Senken fließt das Wasser nicht mehr von alleine ab. Würde man auf die Versickerung warten, würde dies wahrscheinlich Monate und Jahre dauern. Aus diesem Grund ist neben zahlreichen internationalen Einsatzeinheiten auch ein Pumpenzug des NÖ Landesfeuerwehrverbandes vor Ort in Orasje. Die Pumpen laufen rund um die Uhr und werden von Kameraden aus NÖ überwacht. Die Gastfreundschaft der Bosnier ist dabei sehr herzlich. Nicht zu unterschätzen jedoch ist die Gefahr von Erkrankungen, Vieren und Seuchen. So herrscht im Camp höchste Hygienestufe wie Peter Pozzobon, Sanitäter der Betriebsfeuerwehr Flughafen Schwechat berichtet: „Die Feuerwehrmitglieder sind angehalten keinen Kontakt mit dem zu pumpenden Wasser zu haben, da hier eine gesundheitsgefährdende Kontamination nicht ausgeschlossen werden kann.“ Dementsprechende Schutzbekleidung und Desinfektionsmittel stehen in großen Mengen bereit. „Die Männer und Frauen der Feuerwehr sind sich der großen Gefahren dieses Einsatzes bewusst, machen diesen Job aber trotzdem mit Begeisterung, da sie der notleidenden Bevölkerung damit massiv unter die Arme greifen.“, so Einsatzleiter Andreas Herndler.
Seit Dienstag, 27.05. ist die vierte Mannschaft aus Niederösterreich hier im Einsatz. Eine Einheit besteht aus ca. 25 Einsatzkräften aufgeteilt in ein Versorgungsmodul, drei Pumpengruppen (Gesamtpumpenleistung der Niederösterreicher 45m³ pro Minute = 300 Badewannen pro Minute) mit jeweils einer Sonderpumpanlage und einem Führungsmodul. Besonders die Versorgungseinheit erfreut sich im Camp großer Beliebtheit. Sie sorgen mit täglich 200 Frühstücks, 200 Mittagessen und 200 warmen Mahlzeiten am Abend für das körperliche Wohlbefinden aller internationaler Einheiten. Für den vierten Zug der Niederösterreicher heißt es am Samstag wieder ab in die Heimat. Dann wird wahrscheinlich der fünfte Zug schon den Betrieb übernommen haben. Wie lange es genau noch weiter geht steht noch in den Sternen, aber schön langsam zeichnet sich ein Ende ab.
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Quelle und Bilder: Gloimüller Stefan - BFKDO Krems/LFÜST NÖ


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