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 Kärnten: Großbrand einer Metallbaufirma-(3.Bericht)[x]

Brandeinsätze

Am 24.05. 2005 wurde die Freiwillige Feuerwehr Althofen um 18.17 Uhr, während der laufenden Umbauarbeiten an der Feuerwache, von der Bevölkerung auf eine starke Rauchentwicklung im Industriepark Süd aufmerksam gemacht.

Von den sofort ausgerückten Einsatzkräften wurde aufgrund der dunklen Rauchsäulen bereits während der Anfahrt um 18.18 Uhr Alarmstufe II (Feuerwehren Althofen, Kappel, Guttaring) ausgelöst.
Innerhalb von 2 Minuten, die die ersten Tanklöschfahrzeuge für die Anfahrt und die gewaltsame Entfernung der Zufahrtstore benötigten zündete die Halle einer Metallbaufirma durch und die Flammen breiteten sich auf den angebauten Bürotrakt aus. Der Brand drohte sich auf angrenzende Gebäude, eine Tischlerei, ein Gaslager, Wohngebäude und etwas weiter entfernt auf einen Holzindustriebetrieb auszubreiten. Personen befanden sich keine auf dem Betriebsgelände. Aufgrund der Ausbreitungs- und Explosionsgefahr wurde um 18.23 Uhr Auslösung der Alarmstufe III bei der Landesalarm- und Warnzentrale angefordert.
Während die ersten Atemschutztrupps mit der Brandbekämpfung und Objektsicherung begannen, galt es mehrer Zubringleitungen aufzubauen. Die erste Zubringleitung konnte von einem Hydrant in 100 m Entfernung vom Brandobjekt errichtet werden. Für die nächste Versorgungsleitung musste eine Verbindung zum 600 m entfernten Hydranten bei der Betriebsausfahrt der Firma Tilly Holzindustrie durch die ersten Kleinlöschfahrzeuge hergestellt werden. Für die dritte Zubringleitung wurde die Steigleitung der Treibacher Industrie AG von der Betriebsfeuerwehr in Betrieb gesetzt, um ausreichend Löschwasser von der Gurk auf die Krappfelderstraße (30 m Höhenunterschied) pumpen zu können. Bis zum Brandobjekt mussten noch 2000 m B- Schläuche von den Feuerwehren verlegt werden. Die vierte Versorgungsleitung mit 600 m Länge wurde vom Freizeitzentrum Althofen über einen Acker an das Brandobjekt herangeführt.
Aufgrund der Dimension des Ereignisses mussten die Einsatzarbeiten in mehrere Einsatzabschnitte aufgeteilt werden. In der Erstphase hatten die Einatzleiter und Lotsen alle Hände voll zu tun, die gleichzeitig anrückenden Kräfte gezielt einzuweisen, die Abschnittsfrequenz war in Kürze nahezu ausgelastet. Die Gendarmerie wurde ersucht, die Verkehrswege großräumig abzusperren, und Anrainer und Schaulustige mussten aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
Die Angrifftrupps hatten mit ungewöhnlich starker Rauchentwicklung und enormer Hitze zu kämpfen. Immer wieder ereigneten sich Explosionen im Brandobjekt. Mehrmals mussten sich die Einsatzkräfte zurückziehen. In der teilweise einstürzenden Stahlhalle wurden mehre erhitzte Gasflaschen gesichtet, zu denen zunächst nicht vorgedrungen werden konnte. Sie wurden aus großer Entfernung gekühlt und später geborgen. Es stellte sich heraus, dass es sich um Sauerstoff-, Propan- und Argongasflaschen handelte. Die einzige Acetylengasflasche war glücklicherweise leer. Der umfassende Löschangriff und die aufwendige Wasserversorgung konnten durch die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren in kurzer Zeit bewerkstelligt werden, so dass der Brand gegen 19.30 Uhr unter Kontrolle gebracht und gegen 20.30 Uhr weitgehend abgelöscht werden konnte.
Die Feuerwehr Althofen stand in den Nachtstunden und am Folgetag noch mehrmals bei Nachlöscharbeiten im Einsatz.
Im Einsatz standen 9 Feuerwehren mit 200 Mann, 105 Atemschutzträger.

Weitere Bilder auf >www.ff-althofen.at

https://www.wax.at/modules.php?name=News&file=article&sid=14015&mode=&order=0&thold=0
https://www.wax.at/modules.php?name=News&file=article&sid=14010&mode=&order=0&thold=0



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