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 Salzburg: Bootsunglück am Wolfgangsee

Einsätze RettungsdienstAm 2. Okt. 2007, gegen 16.35 Uhr, steuerte ein 50-jähriger Mann aus Strobl sein Motorboot am Wolfgangsee von Fürberg, Gemeinde St Gilgen, in Richtung St Wolfgang. Im Boot fuhren als Passagiere eine 31-jährige Hausfrau aus Bad Ischl mit ihrem 4-jährigen Sohn, sowie ein 16-jähriges rumänisches Kindermädchen aus St. Wolfgang mit.

Im Bereich des sog Hochzeitskreuzes, ca. 100 Meter vom Seeufer entfernt, schaltete der Bootsfahrer das Radio ein, wobei die 16-Jährige im Boot zur Musik tanzen wollte. Dabei stürzte das Kindermädchen, eine Nichtschwimmerin, bei einer Fahrgeschwindigkeit von ca. 35 km/h über Bord in den Wolfgangsee. Die couragierte Hausfrau sprang sofort nach und der Mann wendete das Boot und kehrte um. Zu diesem Zeitpunkt waren das Kindermädchen und die 31-jährige Helferin ca. 20 Meter voneinander im kalten Wasser entfernt. Nun sprang auch der Mann ins Wasser und versuchte die 16-jährige Nichtschwimmerin zu retten. Er konnte sie an der Kleidung erfassen. Das Boot fuhr mittlerweile ohne Bootsführer mit dem 4-jährigen Buben im Schritttempo weiter. Durch das kalte Wasser verließen dem Mann die Kräfte und er musste das Mädchen loslassen, welches im See versank. Der Wolfgangsee ist an dieser Stelle ca. 100 m tief. Der Bootsführer konnte sich mit letzter Kraft ans Ufer retten. Als er bemerkte, dass die 31-jährige Bad Ischlerin total entkräftet ca. 20 Meter vom Ufer entfernt zu ertrinken drohte, sprang der Mann nochmals in den See und schwamm zu der Frau, welche bereits untergegangen war. Er bekam sie noch an den Haaren zu fassen und zerrte sie mit letzter Kraft ans Ufer. Der gesamte dramatische Vorfall wurde von einem Passagier und der Besatzung eines Linienschiffes der Salzburg AG wahrgenommen. Das Linienschiff fuhr zum Motorboot mit dem 4-jährigen Buben. Der Passagier sprang in das führerlose Motorboot und brachte das Kind samt Boot in Sicherheit. Eine groß angelegte Suchaktion der Wasserrettung und Feuerwehr wurde gestartet, wobei sich Taucher beteiligen und der Einsatz einer Unterwasserkamera angefordert wurde. Unmittelbar nach bekanntwerden des Vorfalles waren auch zwei Hubschrauber der Flugeinsatzstelle Salzburg mit Wärmebildkameras im Einsatz. Bis dato konnte die Verunglückte nicht aufgefunden werden.


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