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 Kärnten: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx)

Fahrzeuge,  Ausrüstung & Bekleidung
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Ende Dezember des Jahres 2008 wurde das neue Schnellangriffsfahrzeug der Feuerwehr Tröpolach in den Dienst gestellt. Seitdem laufen die Schulungs- und Übungstätigkeiten auf Hochtouren – insgesamt müssen 89 Kameraden eingeschult werden. Hier die Vorstellung des neuen Einsatzfahrzeuges der FF Tröpolach.

Als Grundlage für das neue Kleinrüstfahrzeug Allrad (KRFA) wurde ein Mercedes-Benz Sprinter 315 CDI gewählt. Der Feuerwehraufbau wurde von der Firma Rosenbauer in Neidling (Nähe St. Pölten, NÖ) hergestellt. Dieses Allradfahrzeug mit 150 PS hat ein höchstzulässiges Gesamtgewicht von 3,5 t und darf daher mit der Lenkberechtigung der Klasse B gefahren werden. Dadurch ist das Ausrücken zum Einsatzort auch möglich, wenn kurzfristig kein LKW-Fahrer für das Löschfahrzeug Unimog verfügbar ist, was vor allem an Werktagen eine Steigerung der Schlagkraft bedeutet. Die Besatzung umfasst fünf Mann. Das neue KRFA ist ein Sonderfahrzeug, welches auf die besonderen Einsatzerfordernisse der Feuerwehr Tröpolach angepasst wurde und ist daher das erste Einsatzfahrzeug dieser Art in Kärnten.

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Die grundsätzlichen Aufgaben des neuen KRFA liegen in der Bekämpfung von Klein- und Entstehungsbränden sowie in der Abarbeitung von kleinen technischen Einsätzen. Daher wird es standardmäßig als „Vorausfahrzeug“ zum LFA Unimog und zum automatisch bei Alarmstufe 1 (Brand) mitalarmierten TLFA 2000 der Feuerwehr Rattendorf zu den Einsätzen ausrücken. Bei größeren Ereignissen kann im Fahrzeug auch eine Einsatzleitung eingerichtet werden. Durch seine kompakte Größe und Wendigkeit, kann es bei schmalen oder verparkten Straßen leichter zum Einsatzort vordringen als ein großes Lösch- oder Tanklöschfahrzeug. Dieser Umstand erleichtert vor allem in der Wintersaison das Vordringen zum Einsatzort. Dadurch ist ein schnelleres Eingreifen möglich, um Gefahren schon in der Anfangsphase abzuwehren und dadurch größere Schäden zu verhindern.

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Das Herzstück des KRFA ist ein Hochdrucklöschsystem der Firma Rosenbauer, das UHPS (Ultra High Pressure System) mit 100 l Wassertank und 20 l Schaum. Ergänzend stehen ein Pulverlöscher und ein CO2-Löscher zur Verfügung.
Die drei Atemschutzgeräte samt Standardausrüstung wurden ebenso wie die Führungsmittel vom LFA Unimog ins KRFA umgeladen. Die Atemschutzgeräte sind in Fahrtrichtung montiert worden, um ein leichteres Anlegen der Geräte während der Anfahrt zum Einsatzort vor allem auf der kurvenreichen Nassfeldstraße zu ermöglichen. Zur Einrichtung einer Einsatzleitstelle kann im Mannschaftsraum ein Tisch ausgeklappt werden. Aufgrund der Vorgabe von 3,5 t Gesamtgewicht wurden die Atemluft-Reserveflaschen und die Treibstoff-Reservekanister im LFA Unimog belassen. Nach vielen Überlegungen entschloss man sich schlussendlich für folgende Ausrüstung:


Mannschaftsraum:

• Schwerer Atemschutz, Feuerwehrhelme, Helmsprechgarnitur, Schutzhandschuhe, Feuerwehrgurte mit Beil, Flammschutzhaube
• Feuerlöscher (Pulver, CO2), Löschdecke
• C-Schläuche, B-Schläuche, Wasserführende Armaturen (C-Hohlstrahlrohr, Verteiler, C-Absperrorgan, Übergangsstücke), Oberflurhydrantenschlüssel
• Rettungstuch, Rettungsleine
• Erste-Hilfe-Koffer, Medizinische Schutzhandschuhe
• Führungsmittel (Einsatzpläne, Einsatzleitmappen, Gefahrguthelfer, Digitalkamera, Feuerwehrschlüssel, Kaminkehrerschlüssel, Dreikantschlüssel, Notizblock,…), Klapptisch für Einsatzleitung
• 2 Handfunkgeräte, 1 Fahrzeugfunkgerät, Wertkarten-Mobiltelefon
• Absicherungsmaterial (Triopandreiecke, Verkehrsleitkegel (beleuchtet), Absperrband, Winkerkelle, Warnwesten)
• Leder-Schutzhandschuhe
• Handlampen, Suchscheinwerfer

Geräteraum:

• Rosenbauer UHPS (Ultra High Pressure System), eine Hochdrucklöschanlage mit 100 l Wasser und 20 l Schaum
• Stromerzeuger 2 KV, Scheinwerfer mit Stativ, Kabeltrommel
• Motorsäge mit Zubehör (Treibstoffkanister, Helm, Schnittschutzhose, Werkzeug), Forstaxt
• Feuerwehraxt, Brechstange, Bolzenschneider
• Schaufel, Pickel, Straßenbesen
• Unterflurhydrantenschlüssel
• Auffangwanne, Bindemittel, Kanalabdichtung
• Teleskopleiter
• Arbeitsleine, Abschleppseil
• Schneeketten (Winter)


Finanzierung

Die Gesamtkosten des Fahrzeuges betragen € 97.500,--. Es ist kärntenweit das erste Einsatzfahrzeug, das über die Kärntner Feuerwehr GmbH gekauft wurde. Finanziert wird es von der Stadtgemeinde Hermagor – Pressegger See.

Der Kärntner Landesfeuerwehrverband fördert das KRFA mit € 25.500,--. Die technische Ausrüstung im Wert von € 9.400,-- wurde zusätzlich von der Stadtgemeinde übernommen.


Gelungene Ergänzung

Alles in Allem ist das neue Kleinrüstfahrzeug eine gelungene Ergänzung zur Ausrüstung der Feuerwehr Tröpolach und trägt einen wesentlichen Teil zur Erhöhung der Sicherheit von Bevölkerung und Urlaubsgästen bei.



Text und Fotos: FF Tröpolach – LM Florian Jost
www.ff-troepolach.gailtal.at


FeuerwehrObjektiv


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Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von rowa am 27.01.2009 08:28:21
(Userinfo | Artikel schicken)
UHPS und "schwerer" Atemschutz -> juhuu...



Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von EL am 27.01.2009 13:33:04
(Userinfo | Artikel schicken)
Ich sehe in diesem Fahrzeug nicht wirklich einen taktischen Nutzen...
Was will man damit machen?
Bei einem VU auf der Naßfeldstraße hilft es nicht wirklich, weil bei diesem KRFA kein hydraulischer Rettungssatz samt Stromaggregat verlastet ist, kein Zugmittel (z.B. Greifzug), keine Hebekissen usw. vorhanden sind. Einen Keller kann ich auch nicht auspumpen, da keine Pumpe und kein Aggregat vorhanden ist und nach einem Sturmschaden muss ich auch erst eine Motorsäge samt Zubehör in das Fahrzeug verladen, da nichts dergleichen vorhanden ist.
Will man damit einen PKW-Brand auf der Naßfeldstraße löschen? 97.000,- EUR ausgeben zur "Rettung" eines Totalschadens?
Will man damit schnell bei den Hotels am Naßfeld sein und dort mittels UHPS in den IA gehen?
Darauf schreibe ich jetzt einmal gar nichts....

Wie bereits geschrieben, ich sehe leider keinen einsatztaktischen Sinn in diesem Fahrzeug.



Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von VM_BB am 27.01.2009 16:32:12
(Userinfo | Artikel schicken)
Muss hier EL leider voll zustimmen! Ein MTF mit 3 Atemschutzgeräten drin erfüllt den gleichen Sinn und kostet bisl weniger... aber vielleicht gibts noch einen zusatznutzen der aus dem artikel nicht rauszulesen ist



Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von rowa am 27.01.2009 17:17:08
(Userinfo | Artikel schicken)
Ehrlich gesagt sieht das Fahzeug (zumindest von der Heckbeladung) aus wie ein Fahrzeug vom örtliche Bauhof:
Hochdruckreinger, Kettensäge, Besen und Notstromaggregat für grad einmal eine Bohrmaschine. Aber muss ja jede FF selbst wissen was sie braucht...



Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von fireflo am 27.01.2009 22:22:10
(Userinfo | Artikel schicken)
Es scheint so, als hätten meine Vorposter den Text nicht richtig durchgelesen. Ich schlage vor, das zu tun, bevor man als "Möchtegern-Experte" irgendwelche Kommentare abgibt! Ich nehme nicht an, dass sie mit dem Einsatzgebiet, der Ausrüstung oder dem Alarmplan der FW vertraut sind. Noch weniger können die Gründe für die Auswahl so eines Fahrzeuges bekannt sein. Zuerst hinterfragen, dann bewerten!

Weiters ist es sicher weder menschlich noch kameradschaftlich, die Entscheidungen von Kameraden dermaßen abzuwerten, die sich monatelang für die Planung und Anschaffung dieses Einsatzfahrzeuges eingesetzt haben.

Meiner Meinung nach ist es eine gute Anschaffung! Die Gründe für diese, meine Ansicht werde ich auf Anfrage gerne erläutern.

Kameradschaftliche Grüße

fireflo



Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von fireflo am 27.01.2009 22:58:49
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Also gut: Die FW Tröpolach hatte bis jetzt nur ein Fahrzeug, ein LFA Unimog (TS Tornado, 8 KV Stromerzeuger, Druckbelüfter, ATS,...). Ca. 3 km entfernt ist die FW Rattendorf mit einem TLFA 2000 und KLF. 10 km entfernt ist die Stützpunkt I FW Hermagor.

Es wäre sinnlos der FW Tröpolach ein TLF zu kaufen, da 3 km entfernt ein TLFA 2000 stationiert ist, welches bei AS 1 automatisch mit ausrückt.
Auch ein hydraulischer Rettungssatz ist nicht notwendig, da dieser im Einsatzgebiet der FW Tröpolach in den letzten 10 Jahren vlt. drei mal benötigt wurde und in 10 km Entfernung einer stationiert ist, der innerhalb von 10 min. vor Ort sein kann.

Die FW Tröpolach ist unter anderem auch für das Nassfeld zuständig. Die Anfahrtszeit auf das Nassfeld beträgt mit TLF oder LFA ca 30 min (!) (ohne Schneeketten). Die Anfahrtszeit mit dem neuen KRFA beträgt rund 15 min. Vorraussetzung dafür ist das geringe Gewicht von max. 3,5 t. Dieses Fahrzeug soll vor allem die Erstmaßnahmen abdecken. Es ist daher nur mit der nötigsten Ausrüstung ausgestattet, um die Zeit bis zum Eintreffen der größeren Fahrzeuge zu überbrücken. Durch die kompakte Größe wird die Anfahrt vor allem zu den zahlreichen Feriendörfern am Nassfeld erleichtert. Durch das Mitführen von UHPS und ATS lässt sich sicher auch ein Innenangriff durchführen (Warum auch nicht? - Schlauchlänge 60 m). Für Hotelanlagen mit Steigleitung führt es auch C-Schläuche und Hohlstrahlrohr für den Innenangriff mit (hier wäre ein herkömmlicher HD auch zu kurz).
Bei VUs können die Erstmaßnahmen durchgeführt werden (Absichern, Ausleuchten, Erstversorgung von Verletzten, Brandschutz aufbauen, Betriebsmittel binden, Kanal abdecken usw.). Bis das alles fertig ist, ist auch die Bergeschere aus Hermagor vor Ort, die dann direkt mit der Bergung beginnen kann. Die Bergung kann außerdem ohnedies erst nach der Stabilisierung des Verletzten durch den Notarzt erfolgen (ev. muss erst eine Zugangsöffnung geschaffen werden).

Zusammengefasst: Das KRFA ist ein Schnellangriffsfahrzeug. Das heißt, es ist nicht das einzige Fahrzeug, das ausfährt. Es kommen immer noch Kräfte nach. Es soll vor allem die Erstmaßnahmen durchführen und kann dann zB als Einsatzleitstelle verwendet werden.

Ich hoffe, das ist eine zufriedenstellende Antwort!? =)



Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von fireflo am 27.01.2009 23:08:58
(Userinfo | Artikel schicken)
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das höchstzulässige Gesamtgewicht von 3,5 t.
Das bedeutet, es kann mit der Führerscheinklasse B gefahren werden.
Während der Arbeitszeit kann es schon vorkommen, dass kein C-Fahrer verfügbar ist (Stichwort: "Pendlerbezirk") und das LFA nicht ausfahren kann. Das kann mit dem KRFA nicht mehr passieren, da fast jeder einen B-Führerschein besitzt.



Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von EL am 28.01.2009 07:14:46
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Ich melde mich wieder als "Möchtegern-Experte" zu Wort. ;)
Wenn man eine Fahrzeugvorstellung macht, dann muss diese so erfolgen, dass solche Fragen, wie meine, gar nicht aufkommen können. Weiters würde ich um eine sachliche Diskussion bitten, da ich nur einige Dinge hinterfragt habe, die mir nicht klar waren/sind.
Ich, als "Experte", sehe noch immer nicht den GROSSEN Vorteil, den ihr durch dieses Fahrzeug habt außer, dass ihr mit vermeintlich "optimaler Ausrüstung" schneller dort seid.
Was wollt ihr mit einem "Hochdruckreiniger" im IA?!
Lies dir einmal die Kommentare zu UHPS im IA im Forum durch (dein Kommentar mit den 60m Schlauchlänge in Bezug zu dieser Frage, bestätigt mir einiges...). Da gehe ich vorher mit 2 HFL beim Entstehungsbrand zur MR rein, als das ich mit diesem "Wunderding" meine Leute dazu verleite auch bei einem "richtigen" Brand damit reinzugehen.

Um 97.000,- EUR können ein paar Feuerwehrmitglieder den C-Schein nachmachen....

Wenn es 30min (reine Fahrtzeit) dauert, dass ihr vor Ort seid und 15min mit diesem "KRFA", dann besteht ein anderes Problem - Einhaltung der Hilfsfristen!
Diese kann man nicht mit "schnellen" Fahrzeugen lösen, sondern mit der Wahl des Ortes einer FW! Hier ist das KDO gefordert dies der Gemeinde klar zu machen! Die Gemeinde nimmt wesentlichen Einfluss auf den Flächenwidmungsplan und genehmigt ein Hotel nach dem anderen am Nassfeld. Wo ist hier der abwehrende Brandschutz bei einem Ernstfall?! Wo ist die nächste DLK für den 2. Fluchtweg?
Wie sieht eure Anfahrtszeit mit dem KRFA im Winter aus?! In den letzten Wochen hattet ihr ja auch ein "bisschen Schnee". ;)

Zum Auskennen: Ich kenne mich bei euch ein "bisschen" aus und im Feuerwehrwesen - na ja, die GA2000 hab ich nicht gemacht.... *ggggggg*



Re: Das neue Schnellangriffsfahrzeug der FF Tröpolach (xxx) (Punkte: 1)
von rowa am 28.01.2009 08:15:39
(Userinfo | Artikel schicken)
Ich schließe mich hier einmal dem User "EL" an.

Eines vorweg: SORRY! Ich möchte nicht eure Feuerwehr schlecht machen - mich interessiert einfach dieses Fahrzeug und möchte einiges daran kritisch hinterfragen. Weiters würde ich mich nie als Experte bezeichnen, aber als Feuerwehrmann mit überdurchschnittlichem Wissen sehr wohl.

Was mir zum Beispiel gut gefällt ist der Mannschaftsraum. Alles was man braucht um schnell in den IA gehen zu können ist vorhanden. Für mich sieht das eher so aus, als würdet ihr damit quasi immer den Reservetrupp bei größeren Bränden stellen (also mit C+HSR auf Verteiler ranhängen) - wenn ihr angefordert werdet. Gute Idee.
Das wars aber auch schon, was ich beim Brandeinsatz mit diesem Fahrzeug machen könnte.

Erstangriff: Hundert Liter UHPS - sind bisserl mehr als 2 Minuten Löschzeit, das bei nur 38l/min mit einem feinst zerstäubten Strahl...damit wollt ihr in den IA gehen? Ich halte das für gefährlich. Weiters, wie EL bereits beschrieben hat, können das ein paar wenige Handfeuerlöscher auch. Diese sind billiger und nicht an einen Schlauch gebunden.
100 Liter Löschwasser. Was ist, wenn der Trupp im IA ist und mehr Wasser benötigt? Kann man bei euch so einfach mit einem TLF einspeisen, damit weiters genügend Wasser zur Verfügung steht?

Faktor Zeit: Notruf, Alarmierung, Einrücken, Anfahrt ... das alles benötigt schon gute 10 Minuten. Nach dieser Zeit gibts in der Regel 2 Möglichkeiten: Entweder ist der Brand schon von selbst erloschen, oder das entsprechende Objekt steht in Vollbrand (bzw. ist kurz davor). Dann noch gute 15 Minuten Anfahrtszeit und mit 100Litern ist ohnehin nichts mehr zu retten.

Alarmierung: Glaubt ihr, ihr werdet mit diesem Fahrzeug von einer Nachbarfeuerwehr zur Unterstützung angefordert? Ich meine, ich sehe das Problem, dass weder eine Feuerlöschpumpe noch entsprechend wasserführende Armaturen verlastet sind. Außer Einsatzleitung kann ich damit bei einem Brand nicht viel ausrichten - und auch dafür gibts sicher bessere Fahrzeuge in eurer Gegend.

Ihr habt als 2. Fahrzeug ein recht gut ausgestattetes LF (dieses gefällt mir dafür richtig gut!). Was aber macht ihr, wenn dieses doch schon etwas ältere Fahrzeug ausgeschieden wird - und, angenommen, ihr bekommt keinen Ersatz dafür zugesprochen? Dann seid ihr eine Feuerwehr ohne Feuerlöschpumpe und Schläuche.

Wie gesagt, ich möchte niemanden ins falsche Licht rücken, ich möchte nur die Hintergründe kennen und hinterfragen.
Ich kenne euer Einsatzgebiet nur flüchtig (vom Schifahren) und eure Taktik überhaupt nicht... ihr werdet euch da sicher so einiges überlegt haben. Die erwähnten Argumente überzeugen mich aber recht wenig.

Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich aus dem im Überfluss ausgestattetem Niederösterreich kommen...






 

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