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 : Umprogrammierung der ATS-Funkgeräte im AFK Kirchberg abgeschlossen (x)

Funk & Co
wax.at News
Die Neuanschaffung von PMR-Funkgeräten speziell für Atemschutzeinsätze im Feuerwehrabschnitt Kirchberg/Wagram im Frühjahr 2014 machte ein Update der Geräte notwendig. Christian Dreschkai von der FF Kirchberg und Manfred Ploiner von der FF Grafenwörth wurden mit der Lösung dieser Aufgabe betreut.

Bereits seit 2006 sind im Feuerabschnitt Kirchberg/Wagram die robusten und zuverlässigen Industriefunkgeräte "TK3201" und "TK3301" der Fa. Kenwood im Einsatz. Zu den ersten Feuerwehren, die diese eingeführt hat zählte auch die FF Grafenwörth.



Die großen Vorteile der Funkgeräte sind neben deren "feuerwehrfreundlichen" Preis vor allem deren guter Wetterschutz, die einfache Bedienbarkeit und die Reichweite in verwinkelten Gebäuden. Der PMR-Funk hat dabei zwar keine Verbindung zum regulären Feuerwehrfunknetz, dies aber alles andere als ein Nachteil: Die Verbindung der Atemschutztrupps im Gebäude zu deren Überwachungsstelle außerhalb kann so störungsfrei abgewickelt werden und auch mit der etablierten Funkordnung braucht man es nicht all zu genau nehmen.



Bei der neuesten Lieferung der Funkgeräte stellte man jedoch rasch fest, dass die neueren Versionen mit den alten nicht kompatibel waren. Rasch war auch die Ursache gefunden: Die neueren Geräte wurden mit einer komplexeren Software bespielt, welche die Kommunikation anders verschlüsselt als die alten Geräte.



Im Auftrag des Abschnittsfeuerwehrkommandos fuhren daher Manfred Ploiner und Christian Dreschkai einen Tag lang zum österr. Kenwood-Handelspartner "Funkfuchs GmbH" nach Sattledt in Oberösterreich um dort eine Einweisung in die Programmierung der Funkgeräte zu erhalten. Vom AFKDO wurden die Software und die Programmierausrüstung angekauft.



In den folgenden Wochen "tourten" die beiden dann durch den Feuerwehrabschnitt um die Softwareupdates bei den Funkgeräten durchzuführen. Nach diesen Maßnahmen können jetzt alle Feuerwehren des Abschnitts Kirchberg wieder untereinander reibungslos im Atemschutzeinsatz kommunizieren und konnten außerdem noch das eine oder andere "Feature" an den Funkgeräte freischalten lassen.

Quelle und Bilder: Manfred Ploiner (FF Grafenwörth)


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