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 Steiermark: 92-jähriger Mann im letzten Moment vor Flammentod gerettet

Brandeinsätze
FOTO: FF DeutschfeistritzAm 18. November 2003 um ca. 17:45 Uhr brach aufgrund einer vermutlich defekten Heizdecke im Schlafzimmer eines 92-jährigen Mannes ein Brand aus. Der Mann, der aus dem Ortsteil Waldstein der Marktgemeinde Deutschfeistritz kommt, hatte zu diesem Zeitpunkt schon im Zimmer geschlafen.


Nachbarn, welche durch die starke Rauchentwicklung aus dem Schlafzimmerfenster auf den Brand aufmerksam wurden, verständigten umgehend über den Feuerwehrnotruf 122 die Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Deutschfeistritz, welche um 17.46 Uhr seitens des Florian Graz-Umgebung alarmiert wurde, rückte sofort mit 4 Fahrzeugen und 24 Mann zum Einsatzort, welche sich ca. in 7 km Entfernung vom Ortszentrum Deutschfeistritz befindet, aus.



Sofort nach dem Entdecken des Brandes versuchten der Sohn, der Enkelsohn und ein Nachbar den 92-jährigen aus dem total verqualmten Schlafzimmer zu retten. Durch die enorm starke Rauchentwicklung wurde diese Rettungsaktion der Ersthelfer stark erschwert. Mittlerweile traf der Feuerwehrkommandant von Deutschfeistritz, HBI Harald Purgay, welcher zufällig in der Nähe war und die Alarmadresse telefonisch übermittelt bekam, am Brandobjekt ein. Mit vereinten Kräften, er der Feuerwehrkommandanten, die beiden Verwandten und der Nachbar zusammen, gelang es unter Zuhilfenahme einer Holzleiter den bereits stark unter der Rauchentwicklung und Hitzeeinwirkung beeinträchtigten 92-jährigen Mann über das Schlafzimmerfenster zu retten.



Die kurz darauf eintreffende Mannschaft der Feuerwehr Deutschfeistritz löschte den Zimmerbrand mit einem Hochdruckrohr unter schwerem Atemschutz. Danach wurde das stark verrauchte Einfamilienhaus mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht. Die anwesende Gendarmerie konnte daraufhin eine effektive Brandursachenermittlung durchführen. Der verletzte 92-jährige Hausbesitzer wurde vom Roten Kreuz Übelbach erstversorgt und danach ins Krankenhaus gebracht.



Durch die große Aufmerksamkeit der Nachbarfamilie (Josef und Waldtraud Jantscher), und des inzwischen verständigten Sohnes und Enkelsohnes, sowie des zufällig anwesenden Feuerwehrkommandanten HBI Harald Purgay, konnte das Leben des 92-jährigen Mannes im letzten Augenblick gerettet werden. Aus eigener Kraft hätte dieser vom Schlaf trunkene alte Mann, wohl den Feuertod nicht entronnen können.



  • Eingesetzte Kräfte:

    FF Deutschfeistritz, 4 Fahrzeuge mit 24 Mann

    Rotes Kreuz Übelbach

    Gendarmerie Deutschfeistritz



    Verfasser: OBI Andreas Reiter, FF Deutschfeistritz

  • Schwerer Verkehrsunfall auf A9 - Lenker im Wrack verbrannt
    Am 03. November 2003, kurz vor 22:00 Uhr Uhr kam es auf der A9 (Phyrnautobahn) beim Knoten Deutschfeistritz in Fahrtrichtung Linz aus ungeklärter Ursache zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.
    Der Lenker eines sogenannten Pikup fuhr frontal bei der Abzweigung A9/S35 in einen Aufpralldämpfer der Autobahn. Das Unfallfahrzeug in dem der Lenker hilflos eingeklemmt war ging in Flammen auf. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer unternahmen sofort Löschversuche mit Handfeuerlöschern, welche leider erfolglos blieben.
    Um 21:51 Uhr wurden seitens des Florian Graz/Umgebung die Feuerwehren Deutschfeistritz und Friesach/Wörth gemäß Alarmplan alarmiert. Die FF Deutschfeistritz rückte mit RLFA 2000, LKW und 15 Mann, die FF Friesach/Wörth mit RLFA 2000, MTF und 11 Mann zum Einsatzort aus. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräften beider Feuerwehren einen hellen Feuerschein im Bereich des Knoten Deutschfeistritz wahrnehmen.
    Nach dem Eintreffen am Einsatzort wurde die Brandbekämpfung einerseits mit Pulver- und Bioversallöscher und andererseits mit einem HD-Rohr durch die Feuerwehren Deutschfeistritz und Friesach/Wörth durchgeführt.
    Nach den notwendigen Erhebungsarbeiten durch den Distriktsarzt Dr. Paul Lutfi und der Autobahngendarmerie Gleinalm wurde die Unfallsstelle freigegeben. Anschließend mussten die Mitglieder der FF Deutschfeistritz die verkohlten Leiche mittels dem hydraulischen Bergewerkzeug aus dem zerstörten Unfallwracks bergen.
    Die beiden Feuerwehren konnten nach den Sicherungs- und Aufräumungsarbeiten um 00:45 Uhr in die Feuerwehrhäuser einrücken.

    Eingesetzte Mannschaft:
    FF Deutschfeistritz, 2 Fzg., 29 Mann (inkl. Bereitschaft im Feuerwehrhaus)
    FF Friesach/Wörth, 2 Fzg., 15 Mann (inkl. Bereitschaft im Feuerwehrhaus)
    Autobahngendarmerie Gleinalm
    Rotes Kreuz Gratkorn
    Distriktsarzt Dr. Paul Lutfi
    Bestattung Gratwein

    Verfasser: OBI Andreas Reiter, FF Deutschfeistritz


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