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 : Waldbrand im Mödlinger Föhrenwald forderte Einsatzkräfte (xxxxxx)

Brandeinsätze
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Am bisher wärmsten Tag des Jahres brach im Mödlinger Waldgebiet ein Brand aus, der sich im trockenen Föhrenwald rasch ausbreitete. Am 1. April kurz nach 19:00 Uhr wurden die ersten Feuerwehren alarmiert. Die Einsatzstelle liegt oberhalb der Stadt in einem beliebten Naherholungsgebiet und ist mit Fahrzeugen kaum erreichbar. Sieben Feuerwehren mit 130 Mitgliedern waren bis in die Nachtstunden damit beschäftigt, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Unterstützt wurden sie dabei von zwei Huberschraubern des Innenministeriums. Der Einsatz dauerte bis Freitagnachmittag.





Der Einsatzort befindet sich auf einer Erhebung zwischen dem Parkplatz „An der goldenen Stiege“ und der Brühler Straße und ist nur 250 Meter vom Wohngebiet entfernt, kann jedoch von den nahegelegenen Straßen kaum erreicht werden. Nach der Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mödling gegen 19:00 Uhr war aufgrund der zahlreichen Meldungen per Notruf 122 rasch klar, dass ein größerer Einsatz zu erwarten war: Die Rauchsäule war weithin zu sehen und böiger Wind fachte das Feuer weiter an.


Zur Unterstützung der örtlich zuständigen Feuerwehr wurden die Feuerwehren Brunn am Gebirge, Gumpoldskirchen, Hinterbrühl, Wiener Neudorf und Guntramsdorf alarmiert. Die ersten Einheiten der FF Mödling stiegen zu Fuß von der Brühler Straße aus zum Einsatzort auf, konnten dabei aber nur leichtes Gerät mitführen. Einsatzleiter Peter Lichtenöcker: „Aufgrund der Lage haben wir in den ersten zehn Minuten entschieden, dass eine Brandbekämpfung aus der Luft notwendig ist“. Zu diesem Zweck wurden Hubschrauber des Innenministeriums angefordert, um mit einem Löschbehälter Wasser über der Brandstelle abzuwerfen. Zusätzlich konnten mit der leistungsstarken FLIR-Wärmebildkamera der Flugpolizei Glutnester aus der Luft erkannt werden. Um den Hubschrauber mit Wasser versorgen zu können, wurde in den Weingärten oberhalb der Riegerstraße ein Landeplatz eingerichtet – die notwendigen Schlauchleitungen wurden über Privatgrundstücke von der Riegerstraße aus verlegt.


Parallel dazu organisierte die Feuerwehr die Wasserversorgung, die Brandbekämpfung mit geländegängigen Fahrzeugen sowie Mannschaft im Wald: Über einen mit Lkws befahrbaren Weg versuchte man möglichst nahe an die Einsatzstelle zu kommen und errichtete im Wald eine Sammelstelle, von wo aus Spezialfahrzeuge mit Wasser versorgt wurden. Dabei bewährten sich allradgetriebene Fahrzeuge wie ein Unimog (FF Hinterbrühl), ein landwirtschaftliches Transportfahrzeug mit 3000-l-Wassertank (FF Gumpoldskirchen), Tank 5 Mödling (Puch G) sowie ein Pickup der FF Wiener Neudorf.


An der Brandstelle arbeiteten rund 30 Feuerwehrmitglieder mit Löschrucksäcken und Schanzwerkzeug, um Flammen und Glutnester zu bekämpfen. In weiterer Folge konnten auch Löschleitungen vorgenommen werden – gemeinsam mit dem Löschwasserabwurf durch den Hubschrauber zeigten diese Maßnahmen gegen 21:00 Uhr Wirkung und der Brand war unter Kontrolle.
Für die Zusammenarbeit mit den Hubschraubern der Flugpolizei wurde auch die Flugdienstbasisgruppe Süd des NÖ Landesfeuerwehrverbandes aus Wr. Neustadt angefordert – dieser Sonderdienst ist auf die Arbeit mit Luftfahrzeugen spezialisiert. Für die Betankung der Hubschrauber mit Kerosin / Jet-A1-Treibstoff transportierte das Wiener Neudorfer Wechselladerfahrzeug eine in Tulln stationierte mobile Tankstelle nach Mödling.
Über Nacht wurde eine Brandwache an der Einsatzstelle belassen, am nächsten Morgen folgten weitere Löschmaßnahmen aus der Luft.

Tag 2, Freitag, 2.4.2021
Am Freitag wurden die Löschmaßnahmen fortgesetzt. Bereits vor sechs Uhr früh rückte neues Personal der Feuerwehren Mödling, Wr. Neudorf, Brunn am Gebirge und Guntramsdorf an. Dabei wurden erneut zwei Hubschrauber zur Brandbekämpfung und Nachkontrolle eingesetzt. Um an der Einsatzstelle alle Glutnester ablöschen zu können, wurden schließlich die Feuerwehren Kaltenleutgeben und Perchtoldsdorf alarmiert. Diese führten letzte Nachlöscharbeiten durch und verblieben anschließend als Brandwache am Einsatzort.
In Summe forderte dieser Einsatz somit neun Feuerwehren mit über 150 Einsatzkräften. Die Kontrollarbeiten können dabei bis am Freitagabend oder sogar bis ins Wochenende hinein andauern.
Die Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
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Quelle und Bilder: Pressestelle BFKDO Mödling


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