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 : KHD Zugsübungen (xxxxx)

Katastrophenhilfsdienst
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Die heurige Zugsübung des 2. Zuges der 17. KHD-Bereitschaft fand am 05.04.2024 im Gemeindegebiet Wilhelmsburg statt.

Dieses Jahr wurde in der Zusammenstellung als TLF-Zug geübt. Als Übungsannahme wurde ein Verhindern der Ausbreitung eines naheliegenden Waldbrandes durch starken Funkenflug angenommen. Weiters war in diesem Gebiet keine Wasserversorgung gegeben, daher musste ein mobiler Löschwassertank und ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen aufgebaut werden. Im Verlauf der Übung wurden wir weiters von Passanten aufmerksam gemacht, dass ein Teil ihrer Wandergruppe im Wald war und jetzt drei Personen abgängig sind.

Als Treff- und Abmarschpunkt wurde der Parkplatz des Parkbades vereinbart. Zusätzlich zum KHD-Zug war auch die Drohnengruppe aus Hafnerbach bei der Übung dabei. Nach einer kurzen Begrüßung durch das Zugskommando, wurde die Lage, welche vorher mit dem örtlichen Kommandanten HBI Rudolf Schenk abgesprochen wurde, erklärt.

So konnte der Zug pünktlich um 17:00 Uhr im Zugsverband zum Übungsobjekt fahren. Die Übung war im Bereich Kendlgraben, Richtung Hochstraß im mittelsteilen Gelände hergerichtet.

Nach dem Eintreffen im Übungsgebiet, wurde von Zugskommandant HBM Wolfgang Schuhmeister der Befehl: „Gruppenkommandanten und Maschinisten aller Fahrzeuge absitzen“ gegeben. Gemeinsam mit den beiden Zkdt-Stv. OBI Andreas Moser und OBI Dominik Pfeffer wurde den Gruppenkommandanten der Einsatzbefehl, sowie den Maschinisten die Fahrtroute für den Pendelverkehr gegeben. Diese Route war mit einer Pendelzeit von 20-25 Minuten eine gewagte Herausforderung.

Der mobile Löschwassertank, welche unsere Versorgung 2/17 mithatte, wurde gemeinsam mit Rüst 2/17 aufgebaut. In der Zwischenzeit rüsteten sich die Angriffs- und Wassertrupps von 1.-4. Tank 2/17 mit dem Material aus, welche für den Löschangriff benötigt wurde. Diese begannen auch gleich mit dem Verlegen der Zugringleitung für die Waldbrandbekämpfung unter der Anweisung von Zkdt-Stv. Dominik Pfeffer. Als 1. und 2. Tank 2/17 ihr Löschwasser in den Löschwassertank umgepumpt hatten, konnten diese unverzüglich mit dem Pendelverkehr beginnen. Zeitgleich konnte auch auf die Löschleitung „Wasser marsch“ gegeben und somit die Brandbekämpfung begonnen werden. Die Zubring- und Löschleitungen im Wald wurden laufend durch die Angriff- und Wassertrupps erweitert, bis gesamt 8 C-Rohre im Einsatz waren. Damit waren 16 B- und 20 C-Längen eingesetzt.

Nach rund 25 Minuten war der 1. Tank 2/17 wieder zurück, um wieder Wasser in den Löschwassertank zu füllen. Zkdt-Stv. Andreas Moser stellte fest, dass der Wasserbedarf von ca. 800 l/min aufrechterhalten werden kann. Insgesamt wurden von den TLF´s 30.000 Liter Wasser transportiert.

Von einem „Passanten einer Wandergruppe“ wurden wir informiert, dass 3 Personen ihrer Gruppe abgängig sind. Sofort wurde die Drohne Hafnerbach mit der Suche der vermissten Personen beauftragt, welche sehr rasch im steilen Gelände des Waldes aufgespürt wurden. Aus dem Personal, welches nicht zwingend mit den Löscharbeiten beschäftigt war, wurden unter Zkdt-Stv. Dominik Pfeffer mehrere Rettungstrupps zusammengestellt. Diese rüsteten sich mit Korbschleiftragen und Rettungsleinen aus, um die georteten Personen zu retten. Da leider keine Person gehfähig war, wurde die Menschenrettung auch noch eine schweißtreibende Herausforderung.

Nach Abschluss der Menschenrettung war das Übungsziel erreicht, und es konnte „Übungsende, zum Abmarsch fertig“ gegeben werden. Nachdem sämtliche Gerätschaft wieder aufgepackt war, fuhren wir zum nächstgelegenen Anwesen, wo bereits eine Verpflegung von Versorgung 2/17 aufgebaut war.

Zkdt. Wolfgang Schuhmeister ließ die Mannschaft zur Übungsbesprechung antreten und teilte mit, dass der zuvor anwesende Bürgermeister von Wilhelmsburg, Peter Reitzner sehr lobende Worte für diese Übung fand. Er war fasziniert, wie großartig und professionell der gesamte Zug zusammenarbeitet, obwohl man keine zusammengespielte Einheit ist.

KHD Berkdtstv. HBM Markus Dirnbacher sowie Afkdtstv. ABI Roland Schaberger fanden bei ihren Worten ebenso nur Lob zur geleisteten Arbeit und bedankten sich für diese gelungene Übung.

Abschließend noch ein herzliches Dankeschön an die Grundbesitzer und Statisten.

Teilnehmer:

1.Kdo 2/17 Kdo Ober-Grafendorf 6 Mitglieder
1.Tank 2/17 TLF-A 4000 Böheimkirchen 7 Mitglieder
2. Tank 2/17 TLF-A 3000 Wald 5 Mitglieder
3. Tank 2/17 HLF-3 Hafnerbach-Markt 7 Mitglieder
4. Tank 2/17 HLF-3 Wilhelmsburg 7 Mitglieder
1. Rüst 2/17 HLF-2 Weinburg 8 Mitglieder
1. Vers. 2/17 Untergrafendorf 4 Mitglieder
Drohne Hafnerbach 4 Mitglieder
FW-Funktionäre 2 Mitglieder
Gesamt 50 Mitglieder
Weiters haben 6 Mitglieder mit Kommando Wilhelmsburg an der Übung teilgenommen.
Somit wurden mit 56 Kamerad: innen insgesamt 224 Stunden aufgewendet.
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Quelle und Bilder: Schmidtbauer Florian; www.bfkdo-stpoelten.at


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